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So funktioniert's

1. Rechnung hochladen oder Online-Formular ausfüllen

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Sie laden Ihre offene Rechnung einfach hoch und alle notwendigen Daten werden automatisch erkannt. Oder Sie füllen bequem unser Online-Formular aus.

2. Unsere Anwälte beantragen Ihren Mahnbescheid

2. Unsere Anwälte beantragen Ihren Mahnbescheid

Unsere Anwälte prüfen Ihre Daten und beantragen den Mahnbescheid beim zuständigen Mahngericht. Keine unzulässigen Mahnanträge und unnötige Rückfragen des Mahngerichts.

3. Zurücklehnen & Machen lassen

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Die Arbeit lassen Sie unsere Anwälte machen. Das gesamte Mahnverfahren wird professionell von Anwälten durchgeführt und nur im Erfolgsfall vergütet.

Ihre Vorteile

Erfahrene Experten

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Wir führen das Mahnverfahren schnell und effektiv für Sie durch. Wir begleiten Ihr Mahnverfahren von Anfang bis Ende und führen auch die Zwangsvollstreckung für Sie auf Erfolgsbasis durch.

Online-Beauftragung in wenigen Minuten

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Beauftragen Sie das gerichtliche Mahnverfahren in wenigen Minuten per Dateiupload oder Datenschnittstelle. Ihr Mahnbescheid wird innerhalb von 24 Stunden beantragt. Sie bleiben stets über alle Schritte informiert.

Vergütung nur im Erfolgsfall

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Bei berechtigten Forderungen hat der säumige Schuldner Gebühren zu tragen. Auch wenn der Schuldner einmal nicht zahlen kann, bleiben Sie nicht auf den Inkassogebühren für das Mahnverfahren sitzen. Die Vergütung wird erst bei Erfolg fällig.

Datensicherheit

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Die Kommunikation mit uns erfolgt verschlüsselt und wird von uns streng vertraulich behandelt. Kommt es nicht zum Auftrag, werden alle Daten unmittelbar gelöscht.

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Bleiben Sie ständig über den aktuellen Stand ihrer Inkassoaufträge informiert.

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Im Login-Bereich können Sie mehrere Forderungen als Stapel oder als Excel-Liste einreichen.

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Reichen Sie Dokumente nach, die Sie gerade nicht zur Hand haben, oder erhalten Sie Feedback.

Automatische Dokumentenerfassung

Hier können Sie Dokumente einreichen und Rechnungen werden automatisch ausgelesen.


Häufige Fragen zum Mahnbescheid

Weil unsere Anwälte Ihnen die Arbeit abnehmen und trotzdem nur im Erfolgsfall vergütet werden.

Im automatisierten Mahnverfahren ist ein korrekter Antrag erforderlich. Andernfalls kommt es zu unnötigen Rückfragen des Mahngerichts. Dadurch verzögert sich die Zustellung des Mahnbescheids. Durch unsere erfahrenen Anwälte ist eine korrekte und schnelle Durchführung des Mahnverfahrens gewährleistet.

Innerhalb von 24 Stunden wird Ihr Mahnantrag elektronisch eingereicht. Alle erforderlichen Folgeanträge wie z.B. Neuzustellung oder Vollstreckungsbescheid werden unverzüglich gestellt.

Nachdem unsere Anwälte den Mahnbescheid beim zuständigen Mahngericht beantragt haben, wird der Mahnbescheid erlassen und an den Schuldner zugestellt.

Wenn der Schuldner nach Zustellung des Mahnbescheids die Forderung vollständig bezahlt, dann ist das Mahnverfahren damit erfolgreich beendet.

Wenn der Schuldner nicht bezahlt und innerhalb von zwei Wochen keinen Widerspruch gegen den Mahnbescheid einlegt, dann kann ein Vollstreckungsbescheid beantragt werden.

Wenn der Schuldner auch gegen den Vollstreckungsbescheid innerhalb von zwei Wochen keinen Einspruch einlegt, dann ist Ihre Forderung rechtskräftig tituliert. Aus dem Vollstreckungsbescheid kann 30 Jahre gegen den Schuldner vollstreckt werden.

Die Zwangsvollstreckung ist vielleicht derzeit nicht erfolgreich. Wenn Ihr Schuldner aber später wieder zahlungsfähig wird und keine Restschuldbefreiung erhalten hat, dann können Sie aus dem Vollstreckungsbescheid auch Jahre später vollstrecken.

Wenn Ihr Schuldner die Forderung bestreitet und Widerspruch gegen den Mahnbescheid oder Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, wird das Mahnverfahren verlassen. Die Forderung muss dann in einem normalen Gerichtsverfahren eingeklagt werden. Eine Vergütung auf Erfolgsbasis kann in diesem Verfahren in der Regel nicht angeboten werden, weil der Aufwand deutlich größer ist als im Mahnverfahren.

Unsere Anwälte werden Klage beim zuständigen Amtsgericht oder Landgericht einreichen und in der Regel auch Gerichtstermine wahrnehmen. Bevor das streitige Verfahren vor dem Amtsgericht oder Landgericht fortgesetzt wird, beraten Sie unsere Anwälte natürlich zu Chancen und Risiken.

Aber auch im Falle eines streitigen Verfahrens gilt: Wenn die Forderung letztlich berechtigt ist, dann muss Ihr Schuldner auch diese Kosten tragen.

Ein Mahnbescheid kann beantragt werden, wenn es sich um eine Geldforderung handelt.

Wenn Sie von Ihrem Schuldner z.B. die Herausgabe einer Sache verlangen, dann können Sie keinen Mahnbescheid beantragen.

Wenn die Forderung von einer von Ihnen zu erbringenden Leistung abhängt (z.B. Lieferung einer verkauften Sache), dann müssen Sie diese vollständig erbracht haben. Oder die Forderung hängt überhaupt nicht von einer von Ihnen zu erbringenden Leistung ab (z.B. Schadensersatzansprüche). In beiden Fällen kann ein Mahnbescheid beantragt werden.

Wenn Sie Ihre Leistung noch nicht vollständig erbracht haben, kann ein Mahnbescheid nur dann beantragt werden, wenn der Schuldner zur Vorleistung verpflichtet ist. In diesem Fall prüfen wir, ob eine echte Vorleistungspflicht des Schuldners besteht. Andernfalls kommt ein Mahnverfahren nicht in Betracht.

Ihre Forderung muss natürlich auch fällig sein. Wenn Sie mit Ihrem Schuldner beispielsweise ein Zahlungsziel vereinbart haben, dann können Sie die Zahlung erst ab diesem Zeitpunkt verlangen.

Ihr Schuldner sollte sich mit der Zahlung bereits in Verzug befinden. Sonst besteht die Gefahr, dass die Forderung sofort anerkannt wird. In diesem Fall müssten Sie die Kosten des Verfahrens tragen, obwohl Sie gewonnen haben.

Wenn der Schuldner die Forderung bereits bestreitet, dann verlieren Sie durch das Mahnverfahren gegebenenfalls unnötig Zeit. Legt der Schuldner nämlich Widerspruch gegen den Mahnbescheid ein, muss die Forderung in jedem Fall in einem normalen Gerichtsverfahren eingeklagt werden. In diesem Fall hätten Sie sich das Mahnverfahren sparen können. Allerdings verlieren Sie lediglich Zeit. Denn bei paywise verursacht das Mahnverfahren in diesem Fall trotzdem keine zusätzlichen Kosten.

Die Kosten des Mahnverfahrens werden weitgehend auf die Kosten des Gerichtsverfahrens angerechnet. Und die nicht anrechenbaren Kosten des Mahnverfahrens werden erst im Erfolgsfall fällig.

Das Gesetz sieht verschiedene Möglichkeiten vor, wie der Schuldner in Verzug geraten kann (§ 286 BGB).

Der häufigste Grund für den Verzug ist, dass der Schuldner auf eine Mahnung nicht bezahlt. Sobald Sie eine fällige Forderung anmahnen, befindet sich der Schuldner in Verzug.

Aber auch ohne Mahnung gerät der Schuldner in Verzug, wenn er nicht innerhalb von 30 Tagen nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung bezahlt.

Verbraucher müssen allerdings auf diese Rechtsfolge in der Rechnung ausdrücklich hingewiesen werden.

Verzug tritt ohne Mahnung auch dann ein, wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist (z.B. wird für die Miete der Monatserste vereinbart) oder wenn der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt (z.B. wird für die Kaufpreiszahlung 10 Tage nach Zugang der Rechnung).

Schließlich tritt Verzug ohne Mahnung ein, wenn der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert. Damit Verzug eintritt, muss aber "das letzte Wort" gesprochen sein. Nur weil Ihr Schuldner einer Zahlungsaufforderung nicht nachkommt, liegt noch keine Erfüllungsverweigerung in diesem Sinne vor.

Wie Sie richtig mahnen und wann der Schuldner in Verzug gerät, erfahren Sie ausführlich hier.

Für einen Mahnbescheid bzw. einen Vollstreckungsbescheid fallen grundsätzlich Gerichts- und Rechtsanwaltskosten an.

Die Höhe der Kosten hängt von der Höhe Ihrer Forderung ab.

Die Kosten muss derjenige tragen, der im Verfahren unterliegt. Wenn Sie also einen Mahnbescheid wegen einer unbestrittenen und berechtigten Forderung beantragen, muss Ihr Schuldner auch die gesamten Kosten tragen. Inkassogebühren werden für das Mahnverfahren aber nur dann fällig, wenn Ihr Schuldner tatsächlich bezahlt.

Mit der Software von paywise können wir das Mahnverfahren digital und effizient führen. Und von diesem Vorteil profitieren auch Sie. Denn wir werden im Mahnverfahren auf Erfolgsbasis für Sie tätig.

Lediglich für die Gerichtskosten gehen Sie in Vorleistung. Die Gerichtskosten im Mahnverfahren sind jedoch überschaubar. Für Forderungen bis 1.000 € fallen lediglich 36 € an. Den Vorschuss für die Gerichtskosten können Sie per Banküberweisung oder auch bequem per PayPal an unsere Anwälte bezahlen. Die Einzahlung der Gerichtskosten beim zuständigen Mahngericht übernehmen dann unsere Anwälte für Sie.

Wenn Ihr Schuldner die Forderung bestreitet und Widerspruch gegen den Mahnbescheid bzw. Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, wird das Mahnverfahren verlassen. Die Forderung muss dann in einem normalen Gerichtsverfahren eingeklagt werden. Eine Vergütung auf Erfolgsbasis kann in diesem Verfahren in der Regel nicht angeboten werden, weil der Aufwand deutlich größer ist als im Mahnverfahren.

Wenn Ihre Forderung aber unbestritten bleibt, dann ist das Mahnverfahren der schnellste und günstigste Weg zu einem Vollstreckungstitel.

Nein. Der Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids muss nicht begründet werden

Und es müssen auch keine Beweismittel vorgelegt werden. Im Gegensatz zu einer Klage in einem regulären Gerichtsverfahren genügt es beim Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids, dass die Forderung genau bezeichnet und identifizierbar ist.

Der Schuldner muss lediglich wissen, um welche Forderung es geht. Die Angabe einer Rechnungsnummer oder eines bestimmten Vertrags ist ausreichend.

Für Erlass eines Mahnbescheids gibt es grundsätzlich keine Frist.

Wenn die Forderung allerdings bereits verjährt ist, dann laufen Sie Gefahr, dass Sie die Kosten tragen.

Denn der Schuldner kann gegen den Mahnbescheid Widerspruch einlegen und sich auf die Einrede der Verjährung berufen. Die Klage wird dann abgewiesen und Sie tragen alle Kosten des Rechtsstreits.

Die regelmäßige Verjährungsfrist beträgt drei Jahre. Sie beginnt mit dem Schluss des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist und der Gläubiger von den den Anspruch begründenden Umständen und der Person des Schuldners Kenntnis erlangt oder ohne grobe Fahrlässigkeit erlangen müsste.

Haben Sie also im Jahr 2020 eine Rechnung gestellt, die nicht bezahlt wurde, verjährt dieser Anspruch zum 31.12.2023. Sie sollten den Mahnbescheid daher vor dem 31.12.2023 beantragen.

paywise ist ein digitales Inkassounternehmen, mit dessen Hilfe Sie Ihre offenen Forderungen einziehen lassen können - auf Erfolgsbasis, ohne Zahlung von Inkassogebühren und innerhalb weniger Minuten beauftragt.

paywise ist als Rechtsdienstleistungsunternehmen beim Amtsgericht in München registriert und Mitglied des Bundesverband Deutscher Inkasso-Unternehmen e.V. Hierdurch stehen wir für Faires Inkasso mit höchsten Qualitätsansprüchen.

Bei paywise übermitteln Sie ganz einfach per Rechnungs-Upload, E-Mail oder Datenschnittstelle Ihre unbezahlten Rechnungen. Unsere KI-gestützte Software wertet diese direkt online aus und wir übernehmen sofort.

Wir bearbeiten Ihre Forderung schnell und transparent. Sie bleiben stets über alle Schritte in unserem Login-Bereich informiert.

Unser digitaler Workflow vermeidet zeitraubende Telefonate und Schriftverkehr.

paywise stellt durch den Einsatz moderner Technologien sicher, dass dies so effizient wie möglich geschieht.

Alles aus einer Hand

Wir übernehmen für Sie das komplette Mahnverfahren - vom Mahnantrag bis zur Zwangsvollstreckung.

Bei paywise führen ausschließlich Inkasso-Experten das Mahnverfahren für Sie durch. Im Falle eines Widerspruchs, übernehmen die Inkasso-Anwälte unserer Partnerkanzlei auf Wunsch.

  • 1
    • Upload Ihrer offenen Rechnung
    • Dateneingabe über unser Online-Formular
    • Prüfung der Daten durch unsere Anwälte
    Sie laden Ihre offene Rechnung bzw. die relevanten Dokumente über den Datei-Upload hoch oder lassen uns die Daten per Online-Formular zukommen. Wir prüfen Ihre Daten und stellen innerhalb von 24 Stunden Antrag auf Erlass des Mahnbescheids.
  • 2
    • Mahnbescheid wird durch das Mahngericht erlassen
    • Mahnbescheid wird dem Schuldner zugestellt
    • Schuldner zahlt
    • Schuldner hat die Möglichkeit zu widersprechen
    Wir kümmern sich um die Beantragung des Mahnbescheids und Ihr Schuldner erhält Post vom Mahngericht. Widerspricht er dem Mahnbescheid nicht, beantragen wir für Sie automatisch einen Vollstreckungsbescheid (Stufe 3).
  • 3
    • Schuldner zahlt
    • Schuldner legt keine Einspruch ein: Ihre Forderung ist tituliert.
    • Schuldner widerspricht dem Vollstreckungsbescheid.
    Wir beantragaen für Sie fristgerecht einen Vollstreckungsbescheids und Ihr Schuldner erhält erneut Post vom Mahngericht. Legt der Schuldner gegen den Vollstreckungsbescheid keinen Einspruch ein, ist Ihre Forderung rechtskräftig tituliert. Die Zwangsvollstreckung kann beginnen (Stufe 5).
  • 4
    • Schuldner hat gegen Mahnbescheid Widerspruch eingelegt
    • Schuldner hat gegen Vollstreckungsbescheid Einspruch eingelegt
    • Unsere Partnerkanzlei reicht eine Klage (Anspruchsbegründung) bei Gericht ein.
    • Die Forderung wird unter Beweisantritt begründet.
    • Die Inkasso-Anwälte unserer Partnerkanzlei vertreten Sie in der mündlichen Verhandlung vor den Amts- oder Landgerichten
    Die Angelegenheit wird an das zuständige Amts- oder Landgericht abgegeben. Hier reichen die Anwälte unserer Partnerkanzlei für Sie eine Anspruchsbegründung mit den richtigen Anträgen und Beweisantritten ein. Der Schuldner muss sich nun im Gerichtsverfahren verteidigen. Unsere Anwälte vertreten Sie in der mündlichen Verhandlung vor dem Gericht.
  • 5
    • Gerichtsvollzieher pfändet Vermögen des Schuldners
    • Das Konto des Schuldners wird gepfändet
    • Schuldner muss eidesstattliche Versicherung abgeben
    Ist Ihre Forderung tituliert, kann die Zwangsvollstreckung eingeleitet werden. Das heißt die Vermögenswerte und Konten des Schuldners werden gepfändet. Gegebenenfalls muss der Schuldner an Eides statt Auskunft über sämtliche Vermögenswerte geben.

Das gericht­liche Mahnverfahren ist für Gewerbetreibende und Privatpersonen der kostengünstige und schnelle Weg zu einem Vollstreckungstitel. Denn wenn der Schuldner keinen Widerspruch einlegt, dann wird Ihre Forderung im Mahnverfahren ohne Gerichtsverfahren und Beweisaufnahme rechtskräftig festgestellt. Mit einem Vollstreckungsbescheid kann 30 Jahr lang vollstreckt werden. In vielen Fällen bezahlen Schuldner bereits nach Zustellung des Mahnbescheids, um die Zwangsvollstreckung zu vermeiden.

Wenn der Schuldner keine Einwände gegen die Forderung erhebt, dann läuft das Mahnverfahren so ab:

  • Der Mahnbescheid wird beim zuständigen Mahngericht beantragt und dem Schuldner zugestellt.
  • Nach Ablauf der Widerspruchsfrist von zwei Wochen wird der Vollstreckungsbescheid beantragt und dem Schuldner zugestellt.
  • Nach Ablauf der Einspruchsfrist von weiteren zwei Wochen ist der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig.
  • Die Zwangsvollstreckung kann beginnen.

Wenn der Schuldner Widerspruch gegen den Mahnbescheid oder Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, dann muss die offene Forderung in einem regulären Gerichtsverfahren eingeklagt werden.

Allerdings werden die Kosten des Mahnverfahrens überwiegend auf die Kosten des Gerichtsverfahrens angerechnet. Wenn der Mahnbescheid über paywise beauftragt wird, dann werden diese Kosten aber erst im Erfolgsfall fällig.

Ganz gleich, ob es sich um Forderungen aus einem Kaufvertrag, Darlehensvertrag, Dienstleistungsvertrag, Dienstvertrag, Mietvertrag oder anderen Verträgen handelt:

Der Mahnbescheid ist ein bewährtes Mittel, um säumige Schuldner zur Zahlung zu bewegen.

Im folgenden Artikel wollen wir für Sie das Wichtigste zu Mahnbescheid und Mahnverfahren zusammenstellen und darauf hinweisen, was zu beachten ist und welche Stolpersteine auf dem Weg liegen können:

Voraussetzung für den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheid

Mahnbescheid nur bei Geldforderungen

Das Mahnverfahren kann nur bei Geldforderungen in Euro eingeleitet werden. Das gerichtliche Verfahren eignet sich dabei für das Eintreiben von Gel­forderungen in jeder Größenordnung.

Bei Herausgabeansprüchen, Räumungen von Mietwohnungen oder bei Auskunftsansprüchen ist das Mahnverfahren nicht zulässig.

Leistungserbringung als Voraussetzung für einen Mahnbescheid

Ein Mahnverfahren ist nicht in allen Fällen zulässig. Insbesondere darf die Geltendmachung des Anspruchs nicht von einer noch nicht erbrachten Gegenleistung abhängig sein. Was im Juristendeutsch kompliziert klingt, heißt in einfachen Worten:

„Sie haben Ihre Leistung erbracht, Ihr Vertragspartner jedoch nicht.“

Sie haben geliefert, aber Ihr Geld noch nicht bekommen.

Aus diesem Grund scheidet ein Mahnverfahren bei sogenannten Zug-um-Zug zu erbringenden Leistung grundsätzlich aus, solange Sie die eigene Leistung noch nicht erbracht haben. Wenn Sie beispielsweise ein Auto verkaufen, dann ist ein Mahnverfahren wegen des Kaufpreises erst zulässig, nachdem Sie das Auto auch geliefert haben.

Bevor Sie die eigene Leistung erbracht haben, ist ein Mahnverfahren aber ausnahmsweise dann zulässig, wenn eine Vorleistung oder ein Vorschuss vereinbart wurde. Insbesondere bei der Verwendung von Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) muss im Einzelfall geprüft werden, ob eine Vorleistungspflicht Ihres Vertragspartners wirksam vereinbart wurde.

Wichtig: Mahnge­richt prüft die Berechtigung der Geld­forderung nicht

Im Rahmen des Mahnverfahren prüft das Mahngericht nicht, ob die Forderung tatsächlich besteht.

Es wird lediglich durch einen Rechts­pfleger des Mahn­gerichts geprüft, ob der Antrag formal korrekt ist. Ist dies der Fall, wird der Mahn­bescheid dem Schuldner zugestellt.

Wenn der Schuldner meint, dass die Forderung nicht berechtigt sei, dann muss er Widerspruch gegen den Mahnbescheid oder Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegen. Erst im Anschluss daran wird im sogenannten streitigen Verfahren vor dem Amtsgericht oder Landgericht geprüft, ob die Forderung tatsächlich besteht.

Wenn der Schuldner allerdings keinen Widerspruch gegen den Mahnbescheid oder Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid einlegt, dann wird auch eine eigentlich unberechtigte Forderung durch Vollstreckungsbescheid rechtskräftig tituliert.

Verzug als Voraussetzung für einen Mahnbescheid?

Ein Mahnbescheid kann beantragt werden, ohne dass sich der Schuldner in Verzug befindet. Verzug (§ 286 BGB) ist keine Voraussetzung für das Mahnverfahren. Die Forderung muss lediglich spätestens innerhalb der zweiwöchigen Widerspruchsfrist fällig werden.

Allerdings besteht ein Kostenrisiko, wenn der Mahnbescheid vor Eintritt des Verzugs beantragt wird.

Der Schuldner kann die Forderung sofort anerkennen und einen auf die Kosten beschränkten Widerspruch einlegen.

In diesem Fall bezahlt der Schuldner zwar die geltend gemachte Forderung. Aber wegen des sofortigen Anerkenntnisses müssen Sie die Gerichts- und Inkassogebühren bezahlen.

Um dieses Kostenrisiko zu vermeiden, sollten Sie einen Mahnbescheid erst dann beantragen, wenn sich Ihr Schuldner in Verzug befindet.

Ob n sich Ihr Schuldner bereits in Verzug befindet, muss in jedem Einzelfall geprüft werden.

Wichtig ist insbesondere, ob Ihr Schuldner ein Verbraucher oder ein Unternehmer ist. Denn Unternehmer kommen spätestens 31 Tage nach Fälligkeit und Zugang einer Rechnung automatisch in Verzug. Verbraucher kommen dagegen nur dann automatisch in Verzug, wenn Sie in der Rechnung auf den drohenden Verzugseintritt besonders hingewiesen wurden.

Im Übrigen sieht § 286 BGB vor, dass Verzug insbesondere eintritt,

  • nach einer Mahnung (Wie Ihre Schuldner mahnen haben, wir für die Sie unserem Artikel „Richtig mahnen - 6 Tipps vom Anwalt für Forderungseinzug und Inkasso“ zusammengestellt)
  • wenn für die Leistung eine Zeit nach dem Kalender bestimmt ist (Beispiel: Im Mietvertrag ist vereinbart, dass die Miete zum 01. eines jeden Monats fällig ist)
  • wenn der Leistung ein Ereignis vorauszugehen hat und eine angemessene Zeit für die Leistung in der Weise bestimmt ist, dass sie sich von dem Ereignis an nach dem Kalender berechnen lässt (Beispiel: Im Kaufvertrag wurde vereinbart, dass der Kaufpreis 10 Tage nach Lieferung zu zahlen ist),
  • wenn der Schuldner die Leistung ernsthaft und endgültig verweigert und
  • wenn aus besonderen Gründen unter Abwägung der beiderseitigen Interessen der sofortige Eintritt des Verzugs gerechtfertigt ist.

Mahnbescheid risikolos über paywise beantragen

Wenn Sie Ihren Mahnbescheid über paywise beantragen, prüfen unsere Partnerkanzleien Ihre Rechnung genau auf die Voraussetzungen für den Erlass eines Mahnbescheids.,. Dadurch vermeiden Sie unnötige Kosten und Verzögerungen aufgrund von fehlerhaften Anträgen.

Welches Gericht für Mahn­verfahren zuständig ist?

Das gericht­liche Mahn­verfahren ist ein weit­gehend auto­matisiertes Verfahren. Der Mahnbescheid muss beim zuständigen Mahngericht beantragt werden. Das Mahngericht ist ein Amtsgericht, das speziell mit der Durchführung des Mahnverfahrens beauftragt wurde.

Einige Bundesländer haben hierfür zentrale Mahngerichte eingerichtet. Das sind die folgenden Mahngerichte:

Bundesland Zentrales Mahngericht
Baden-Württemberg Amtsgericht Stuttgart
Bayern Amtsgericht Coburg
Berlin Amtsgericht Berlin-Wedding
Brandenburg Amtsgericht Berlin-Wedding
Bremen Amtsgericht Bremen
Hamburg Amtsgericht Hamburg Altona
Hessen Amtsgericht Hünfeld
Mecklenburg-Vorpommern Amtsgericht Hamburg Altona
Niedersachsen Amtsgericht Uelzen
Nordrhein-Westfalen Amtsgericht Hagen und Amtsgericht Euskirchen
Rheinland-Pfalz Amtsgericht Mayen
Saarland Amtsgericht Mayen
Sachsen Amtsgericht Aschersleben - Zweigstelle Straßfurt
Sachsen-Anhalt Amtsgericht Aschersleben - Zweigstelle Straßfurt
Thüringen Amtsgericht Aschersleben - Zweigstelle Straßfurt
Schleswig-Holstein Amtsgericht Schleswig

Unabhängig von der Höhe der Forderung ist für das Mahnverfahren immer das Amtsgericht zuständig. Dies unterscheidet das Mahnverfahren vom regulären Klageverfahren, wo ab einer Forderungshöhe ab 5.000 € die Landgerichte zuständig sind.

Örtlich Zuständig ist grund­sätzlich das Amts­gericht am Wohn­sitz des Antrag­stel­lers, also Ihr Wohnsitz als Gläubiger. Insbesondere in Auslandsfällen bestehen teilweise besondere Zuständigkeiten, die im Einzelfall zu berücksichtigen sind.

So wird der Mahn­bescheid online beantragt

Einen Mahnbescheid kann grundsätzlich jeder online beantragen. Das Online-Formular ist jedoch als kompliziert und nicht einfach zu verstehen.

Zwar findet bei der Dateneingabe eine grobe automatisierte Vorprüfung statt, ob alle Angaben gemacht wurden. Eine Prüfung, ob die Angaben richtig gemacht wurden, findet jedoch nicht statt.

Fehler bei der Eingabe von Mahnbescheiden führen dann oft zu Monierungen des Mahnantrags durch das Mahngericht. Dann muss der Mahnantrag nachgebessert oder in einigen Fällen sogar – mit entsprechenden Kostenfolgen - zurückgenommen werden.

Die häufigsten Fehler beim Beantragen eines Mahnbescheids

Die häufigsten Fehler bei der Beantragung eines Mahnbescheids sind

Der Schuldner wird im Mahnantrag nicht richtig benannt

Der Schuldner ist im Formular präzise zu benennen. Dies bereitet gerade bei Einzelkaufleuten und Firmen oft Schwierigkeiten.

Die Vertretungsorgane sind im Mahnantrag nicht genau benannt.

Ist der Streitgegner keine natürliche, sondern eine juristische Person (etwa eine Aktiengesell­schaft oder eine GmbH), ist auch der gesetzliche Vertreter der juristischen Person korrekt im Mahnantrag zu benennen. Bei der GmbH ist dies der Geschäftsführer. Bei der Aktiengesellschaft der Vorstand bzw. Vorstandsvorsitzende.

Anspruchsgrund wird im Mahnantrag nicht korrekt benannt

Auch der Anspruchs­grund muss im Mahnbescheid genau benannt werden. Auch hier können Fehler zu späteren Problemen führen.

Durchführung des streitigen Verfahrens wird mit dem Mahnbescheid direkt beantragt.

Bei der Beantragung des Mahn­bescheids kann sogleich die „Durchführung des streitigen Verfahrens“ beantragt werden.

Wenn Sie diese Option wählen, landen Sie bei einem Widerspruch des Schuldners direkt bei den ordentlichen Gerichten. Sie müssen also eine Klageschrift verfassen und hohe Gerichtskosten einzahlen.

Und wählen dadurch gleichzeitig den Gerichtsstand. Gegebenenfalls könnten Sie den Schuldner nämlich an verschiedenen Orten verklagen (sogenannte Wahlgerichtsstände). Wenn Sie aber im Mahnantrag bereits ein konkretes Gericht angeben, dann wählen Sie damit auch verbindlich unter mehreren möglichen Gerichtsständen. Ein späterer Wechsel zu einem anderen Wahlgerichtsstand ist nicht mehr möglich.

Was passiert nach Antrag auf Erlass eines Mahnbescheids?

Das Mahngericht erlässt nach Prüfung des Mahnantrags den Mahnbescheid und stellt ihn dem Schuldner förmlich zu.

Der Schuldner kann innerhalb einer Frist von zwei Wochen Widerspruch erheben.

Tut er dies nicht, kann ein Vollstreckungsbescheid beantrag werden. Wird auch hiergegen kein Einspruch eingelegt, kann die Zwangsvollstreckung betrieben werden.

Legt der Schuldner gegen den Mahnbescheid Widerspruch oder gegen den Vollstreckungsbescheid Einspruch ein, muss der Anspruch im Verfahren vor den Amts- und Landgerichten weiterverfolgt werden.

Hierbei unterstützen wir Sie die Anwälte unserer Partnerkanzlei natürlich gerne, wobei eine Vertretung im gerichtlichen Verfahren auf Erfolgsbasis in der Regel leider nicht zulässig ist.

Welche Kosten fallen für den Mahn­bescheid an?

Die Kosten im gerichtlichen Mahnverfahren hängen der Höhe des Streitwerts ab. Für das gerichtliche Verfahren sind folgende Vorschüsse zu leisten:

Streitwert bis Gerichtskosten
Vorschuss Mahnverfahren/ Mahnbescheid
500 € 36,00 €
1.000 € 36,00 €
1.500 € 39,00 €
2.000 € 49,00 €
3.000 € 59,50 €
4.000 € 70,00 €
5.000 € 80,50 €
6.000 € 91,00 €
7.000 € 101,50 €
8.000 € 112,00 €
9.000 € 122,50 €
10.000 € 133,00 €
13.000 € 147,50 €
16.000 € 162,00 €
19.000 € 176,50 €
22.000 € 191,00 €
25.000 € 205,50 €

Grundsätzlich würden bei der Einleitung des Mahnverfahrens auch die gesetzlichen Gebühren nach dem Rechtsdienstleistungsgesetzt (RDG) bzw. Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) anfallen. Bei paywise müssen Sie jedoch wegen der erfolgsabhängigen Vergütung keine Vorschüsse leisten.

Über paywise können Sie ihren Mahnbescheid schnell und sicher beantragen. Da eine Prüfung durch Inkasso-Experten erfolgt, entstehen keine Verzögerungen durch fehlerhafte Eingaben oder falsche Bedienung der Online-Formulare.

Sie haben mit uns einen starken Partner an Ihrer Seite.
Wir kümmern sich auf Erfolgsbasis um das gesamte Mahnverfahren. Und müssen Ihre Ansprüche einmal vor den ordentlichen Gerichten weiterverfolgt werden, dann können unsere Partneranwälte das Verfahren nahtlos fortsetzen.

Schnell und unkompliziert

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